Freitag , November 24 2017
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Die richtige Gartenhütte

Die meisten Besitzer eines kleinen, grünen Fleckchens Erde denken früher oder später darüber nach, eine Gartenhütte zu planen und auch in die Realität umzusetzen. Alle Werkzeuge, Maschinen und das gesamte Zubehör inklusive der Möbel sollte ja schließlich geschützt vor Wind und Wetter, aber auch vor Dieben untergebracht werden. Rasenmäher, Auflagenbox und die Harke finden sich in einer Hütte trocken und sicher verstaut.

Um eine langjährige Nutzung zu garantieren sollte das Vorhaben jedoch genau geplant werden, übereilige Entscheidungen könnten Sie sonst schnell bereuen. Wir wollen aus diesem Grund auf ein paar grundlegende Faktoren eingehen, die Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen sollen.

Eine Gartenhütte aus Holz: Holz ist ein wunderschönes, natürliches und ökologisches Material, das bei verschiedensten Bauvorhaben in Frage kommt. Holz ist eng mit der Natur verbunden, verströmt meist einen unverwechselbaren, interessanten Geruch und kann sich, dank seiner harmonischen Farben und Strukturen perfekt in das Gartenbild eingliedern. Hinzu kommt, dass sich die Oberfläche unkompliziert von jedem Laien streichen lässt. Das Häuschen kann farbig sein, die natürlichen Maserungen des Holzes hervorheben oder einfach mit einem ökologischen Öl behandelt werden. Gartenhaus und Holz – das gehört einfach zusammen.

Praktische Auflagenbox neben Pool

Metall oder auch Kunststoff bieten eine Alternative zum nachwachsenden Rohstoff Holz. Die Langlebigkeit der Materialien ist hier aber ganz unterschiedlich. Hochwertige und verzinkte Metalle können mit Holz sicherlich mithalten. Eine weitere Variante ist ein Haus aus Stein, da kommen jedoch schnell mal größere Summen auf einen zu und auch der Aufwand ist weitaus größer, nicht zu vergessen die Anträge bei den Baubehörden. Wichtig also: Informieren Sie sich bei dem zuständigen Amt Ihrer Region, um bösen Überraschungen zuvorzukommen.

Nebengebäude CasaNova vor Haus

Ein Tipp zur Auswahl der richtigen Türen und Fenster: Im Gartenhaus werden gerne große Geräte verstaut, achten Sie also darauf, dass Ihre Türen breit angelegt sind. Sollen Sie das Häuschen ausschließlich als Stauraum nutzen, sind Fenster nicht nötig. Wer jedoch an einem heißen Tag Schutz im Schatten oder vor dem Regen Unterschlupf im Inneren sucht, hat einen größeren Genuss mit einem oder mehreren Fenstern. Das sorgt nicht nur für Licht, sondern auch für eine schöne Sicht ins Grüne. Allerdings haben Diebe damit auch eine leichtere Einstiegsmöglichkeit. Dazu kommt, dass Glas anfälliger gegenüber Schäden ist und mehr Pflege benötigt. Zum Abschluss muss man dennoch gestehen, dass Gartenhäuser mit Fenstern einfach sympathischer wirken und dem Garten etwas Verträumtes oder gar Romantisches geben.

Planen Sie die Größe des Häuschens ausreichend! Nichts ist schlimmer, als nach der Fertigstellung festzustellen, dass Möbel und das Werkzeug doch nicht genug Platz haben. Den richtigen Stauraum für Auflagen, Tischdecken und Kissen bieten übrigens Auflagenboxen. Sie halten die empfindlichen Stoffe staub- und nässefrei. Schnell schimmelt es sonst, gerade in den Jahreszeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit und wenn die Grillsaison vorbei ist. Man kann die praktischen Helfer selbst montieren oder komplett fertig kaufen. Die Auswahl an Farben und Designs ist groß, schlicht und zweckmäßig oder schick und als Blickfang, je nach Geschmack findet sich das richtige auch für Ihren Garten. Es gibt sie für draußen und drinnen, wer also keine Gartenhütte hat, kann sich für die Freiluftvariante entscheiden.

Titelbild – Mehihe / Pixabay.com

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