Donnerstag , Juli 27 2017
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Immobilien erwerben

Immobilien als „festes“ Gold?

Die Möglichkeit der Altersarmut in Deutschland wächst und wächst. Viele Menschen sind verunsichert und fragen sich, ob es überhaupt noch eine sinnvolle Art und Weise gibt, Geld anzulegen. Die Bank scheint es heutzutage nicht mehr zu sein.  Jedoch sind die meisten noch zurückhaltend beim Geldanlegen in anderen Bereichen, oder denken gar nicht richtig über ihre Rente nach. Damit Ihnen eine Altersarmut jedoch nicht droht, ist es wichtig sich zu informieren.

Investition Immobilie

Sie fragen sich wahrscheinlich, ob es überhaupt sinnvoll ist eine Immobilie zu investieren. Oftmals sind sie sehr teuer und auch schwer zu bekommen. Allerdings ist es unter Umständen besonders ertragreich, eine Immobilie zu erwerben. Im Moment gibt es enorm niedrige Zinsen für Immobilienkredite (und auch generell extrem niedrige Zinsen bei Spareinlagen – mit einem Grunde Ihr Geld nicht einfach auf dem Konto zu lassen). So kann die Finanzierung des Immobilienkaufs enorm erleichtert werden.

Natürlich bedarf es zunächst einer gewissen Summe an Geld. Ansonsten kann man einen solchen Kredit gar nicht aufnehmen. Da dies bei vielen Menschen nicht vorliegt bietet sich für diese noch eine andere Möglichkeit ein: der Bausparvertrag. Mit diesem können sie über Jahre sehr viel Geld ansparen und sich damit eine Immobilie leisten zu können. Dies ist vor allem für noch junge Leute sinnvoll, die auch noch nicht so genau wissen, wie ihre Zukunft aussehen wird.

Auch hat ein solcher Bausparvertrag zur Folge, dass der Kredit den man aufnehmen muss in seiner Summe nicht so hoch sein muss. Somit sind auch die monatlichen Tilgungskosten niedriger und das freut den Geldbeutel.

So ist es für die Mehrheit der Menschen einfach über diese Kostenhürde hinweg zu kommen. Schafft man dies nicht besteht fast keine Möglichkeit eine Altersvorsorge über Immobilien vorzunehmen. Eine gewisse Summe an Eigenkapital muss immer vorliegen.

Altersvorsorge: Erledigt?

Hat man erstmal eine Immobilie erworben wird man merken, dass sie eine gute Kapitalanlage sein kann. Viele Regionen erleben eine hohe Wertsteigerung – sieht man sich einmal die Großstädte Frankfurt oder München an, aber auch andere Gebiete wie die Insel Sylt oder die Bodenseeregion erleben solche Aufschwünge.
Vermietet man seine Immobilie auch noch erzielt man monatliche Einkünfte. Auch diese können zur Stabilisierung der Rente beitragen. Es ist daher besonders ertragsreich mehrere Mietobjekte zu haben.

Der Einzig wichtige Punkt ist, dass das Darlehen bis zum Erreichen des Rentenalters vollständig getilgt sein sollte.
Probleme ergeben sich aus Immobilien jedoch, wenn es einen Wertrückgang gibt. Dieser kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Einmal durch regionale Veränderungen, wie auch Veränderungen der Immobilie an sich. Der Eigentümer sollte die Immobilie ständig instandhalten und modernisieren. Da solche Renovierungen und Reparaturen auch sehr hoch sein können, ist es sinnvoll monatlich etwas Geld dafür beiseite zu legen.

Das Klumpenrisiko

Damit man nicht am Ende ohne nichts dasteht ist es immer sinnvoll, dass die Immobilie nicht die einzige Form Ihrer Altersvorsorge sein soll. Weitere Möglichkeiten zur Sicherung finden sie im Artikel auf business-on.de. Man sollte sich zusätzlich auch durch eine betriebliche Altersvorsorge absichern. Also: Niemals alles Geld in nur eine Immobile stecken.

Allgemein kann man also sagen, dass man nie früh genug mit der Altersvorsorge anfangen kann. Die Immobilie als eine Möglichkeit der Altersvorsorge bringt viele Vorteile mit sich. So ist auch das mietfreie Wohnen eine gehörige Erleichterung.
Ihnen sollte klar sein, dass eine solche Investition natürlich nicht vollkommen risikolos ist, dennoch kann sie eine gute finanzielle Grundlage schaffen.

Bildernachweis:
CC0 Public Domain / Pixabay.com

Über Frank

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