Montag , September 25 2017
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Spinnen und Fliegen erfolgreich fernhalten

Der Frühling steht schon vor der Tür und mit den Blumen wachen auch wieder einige Krabbeltierchen auf, die niemand gern in der Wohnung sieht. Fliegen und Spinnen sind dabei die häufigsten Mitbewohner. Je ländlicher jemand lebt, desto schlimmer kann die Plage sein und umso schwieriger wird es dann, diese kleinen Biester wieder loszuwerden.

Die besten Tipps, um Spinnen loszuwerden

Die Mehrheit der Menschen hat hierzulande sicher schon versucht, die Spinnen einfach weg zu saugen. Das klappt aber nur, wenn der Staubsauger eine Rückschlagklappe hat, anderenfalls ist die Spinne sehr wohl wieder in der Lage, heraus zu krabbeln. Fehlt so eine Rückschlagklappe, kann die Spinne mit dem Sauger zwar gefangen werden, danach sollte jedoch der Beutel entsorgt werden, um sicher zu stellen, dass die Spinne nicht wieder in den heimischen Gefilden auftaucht.

Spinnen
Bildquellenangabe: ©sikapaulus / pixelio.de

Spinnen sind eigentlich nützliche Artgenossen. Die Ängste, die manche Menschen vor diesen Tieren entwickelt haben, sind meist unbegründet, denn hierzulande gibt es kaum Giftspinnen. Wegen ihrer Nützlichkeit sollten Spinnen vorsichtig eingefangen werden und draußen wieder ausgesetzt werden. Das Töten einer Spinne sollte vermieden werden, wenn es geht.

  • Im Fachhandel gibt es sogenannte „Spider-Catcher“ zu kaufen, damit kann die Spinne bequem eingefangen werden, ohne dass der Mensch dem Tier dabei zu nahe kommt.
  • Fliegengitter für Türen und Fenster halten die Spinnen draußen, denn auch diese Tierchen benutzen Fenster und Türen gern als Eingang zum Paradies.
  • Spinnen hassen Lavendel. Darum sollte in Räumen, die spinnenfrei bleiben sollen, Kerzen und Duftöle mit Lavendelaroma aufgestellt werden. Das hält die Spinnen definitiv fern. Aber auch Lavendelpflanzen an Fenstern und Terrassentüren sorgen für ein spinnenfreies Haus.
  • Je gründlicher und häufiger die Wohnung geputzt wird, desto unattraktiver wird der Lebensraum für eine Spinne, denn Spinnen mögen dunkle und dreckige Ecken.
  • Fenster und Türen, die sich in der Nähe von Tierställen, Komposthaufen oder Holzstapeln befinden, sollten gut mit Fliegengitter gesichert werden, denn diese Orte sind eine Nahrungsquelle für die Spinne. Befindet sich diese Nahrungsquelle dicht am Haus, hat es der Achtbeiner nach einer Mahlzeit leicht, wieder in die sicheren Gefilden des Hauses zurück zu gelangen.

Auch Fliegen sind ungebetene Hausgäste

Die Fliege ist eines der lästigsten Insekten im Haus überhaupt. Sie gilt als Überträger von Infektionskrankheiten, ist schwer zu fangen und absolut nervtötend. Eine Fliege lebt je nach Art bis zu vier Wochen und ein Fliegenweibchen kann in Ihrem Leben bis zu 1.200 Eier legen. Diese Massenvermehrung kann nur abgewendet werden, wenn sich möglichst hygienisch verhalten wird.

Fliegen im Haus vermeiden

Fliege
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Fliegen ernähren sich von allem, was gärt. Sollte dieser Hausgenosse also den Weg ins Haus gefunden haben, empfiehlt es sich, zuerst einmal nachzusehen, ob vielleicht etwas gärt oder fault. Wird man fündig, sollte die Gefahrenquelle sofort aus dem Haus verbannt werden. Geschirr sollte möglichst schnell wieder gereinigt werden, zumindest sollten die Essensreste entsorgt werden. Auch Müll direkt vor der Tür, beispielsweise die Biotonne, lockt die Fliege an.

Auch Fliegen benutzen Türen und Fenster als Eingangsportal. Der beste Schutz vor Fliegen sind also Fliegengitter vor die Fenster sowie Terrassentüren, damit wird von vornherein verhindert, dass die Fliege überhaupt in das Haus eindringen kann.

Unterwegs sollten Abfälle in geeigneten Plastikbehältern transportiert und zu Hause gleich entsorgt werden. Lebensmittel transportiert man am Besten in luftdichten Verpackungen. Für den Kinderwagen eignet sich ein Fliegengitter auch für unterwegs.

Über Frank

Bloggt über Einrichtung, Deko und Wohnen. Für neue Wohnideen immer zu haben und immer auf der Suche nach neuer Inspiration.

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